Wald- und Hofzeit
Mindestens drei Stunden täglich draußen — im eigenen Wald hinter dem Hof oder am Hofplatz mit den Tieren. Frühstück gibt es draußen, wann immer das Wetter es erlaubt.
Wir sind eine kleine freie Grundschule auf einem alten Hofgut am Rande des Bayerischen Waldes — höchstens 60 Kinder, höchstens 12 pro Lerngruppe, mindestens drei Stunden Wald oder Hof pro Tag. Bei jedem Wetter.
Wir glauben, dass Grundschulkinder nicht stillsitzen, sondern erleben sollen. Das hat Folgen — für den Tagesablauf, die Räume und das, was wir bei Elterngesprächen einfordern.
Mindestens drei Stunden täglich draußen — im eigenen Wald hinter dem Hof oder am Hofplatz mit den Tieren. Frühstück gibt es draußen, wann immer das Wetter es erlaubt.
Vormittags arbeiten die Kinder selbstgewählt mit Material, in Kleingruppen oder einzeln. Lehrkräfte begleiten, beobachten, dokumentieren — und führen gezielte Lehrgänge ein, wo es Sinn ergibt.
Vier Lerngruppen: Igel (1.–2. Klasse), Eichhörnchen (3.–4.), Füchse (5.–6.), Bären (alle, projektweise). Ältere Kinder erklären jüngeren — und werden dabei messbar besser.
Einmal pro Woche feste Werkstatt-Zeit: Schreinerwerkstatt, Garten, Tierversorgung, Küche. Jedes Kind durchläuft alle Werkstätten in einem Schuljahr.
Klare Tagesstruktur: Morgenkreis, Freiarbeit, Wald, gemeinsames Mittagessen, Werkstatt oder Stille Zeit, Abschiedskreis. Vorhersehbar — aber nie monoton.
Acht Elternabende pro Jahr, dazu zwei verbindliche Eltern-Mitmach-Tage. Wir glauben nicht, dass Schule funktioniert, wenn Eltern nicht im Hof gewesen sind.
„Eine gute Grundschule erkennt man nicht an Tafeln und Tests — sondern daran, wie ein Kind nach Hause kommt."
— Theresa Musterfrau · Schulleitung & MitgründerinSieben verlässliche Stationen — von 08:00 bis 15:00. Mit Mittagessen, das wir selbst kochen, und einem Abschiedskreis, der nie ausfällt.
Kinder kommen zwischen 7:45 und 8:15 an, frühstücken am gemeinsamen Tisch (oder draußen, bei gutem Wetter), spielen oder lesen.
Mindestens 90 Minuten draußen, jeden Tag. Im Hofgut-Wald hinter dem Schulgebäude oder mit den Tieren am Hof. Bei jedem Wetter — die richtige Kleidung haben wir vor Ort.
Wir kochen täglich frisch — viel aus dem eigenen Garten, alles aus der Region. Ein Tisch pro Lerngruppe, immer mit den Lehrkräften zusammen, immer mit Tischdecke.
Wir haben keine Illusion, dass jedes Kind hier glücklich ist. Aber jedes Kind soll wissen, dass es gesehen wird — und das täglich. Das ist messbares Pädagogik-Handwerk, kein Bauchgefühl."
Theresa Musterfrau und Hannah Musterfrau haben das Lernhaus 2010 gegründet, nachdem sie sich an einer lokaler Reformschule kennengelernt hatten. Heute, im 16. Schuljahr, sind aus der Idee ein Hofgut, vier Lerngruppen, 60 Kinder und zwölf feste Mitarbeitende geworden.
„Wir sind eine staatlich genehmigte Ergänzungsschule nach Art. 102 BayEUG," erklärt Bauer. „Das heißt: Unsere Kinder erfüllen die Schulpflicht, machen am Ende der vierten Klasse den regulären Übertritt — und kommen, soweit wir das nachhalten können, ohne Bruch in den weiterführenden Schulen an."
Drei Info-Nachmittage pro Jahr, dazu der Tag der offenen Tür im September. Anmeldung erforderlich — wir wollen Zeit für jede Familie haben.
Hofgut, Werkstätten, Lernräume, Tiere — alles offen, mit Lehrkräften zum Sprechen.
Kompakte Vorstellung des Pädagogik-Konzepts, anschließend Hofgut-Rundgang. Eltern (ohne Kinder).
Wie Info-Nachmittag I, jeweils max. 25 Familien pro Termin.
Letzte Möglichkeit vor Aufnahmefristenende. Kinder ab 5 Jahren willkommen.
Wir liegen mitten im Wald, am Ende eines Waldwegs. Das ist die schöne Seite davon, dass uns kein Standort-Algorithmus ausgewählt hat — und gleichzeitig der Grund, warum man uns vor dem ersten Besuch besser anruft.